ladakh4u

HIMATREK - Nepal, Bhutan, Ladakh Ladakh und Zanskar
individuell erleben
private Trekking-, Erlebnis- und Kulturreisen
HOME
Unser Team
Reise-Infos
Reiseberichte
Fotoalben
Gästebuch
Anfrage

Unsere
Reise Angebote
 

NEPAL

BHUTAN

LADAKH

Reise-Informationen zu Ladakh und Zanskar

Anreise

Als Anreisemöglichkeiten stehen ab Delhi das Flugzeug oder der Landweg über Manali zur Verfügung (von einer Anreise über Srinagar wird auf Grund der dortigen Unruhen abgeraten). Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile:
Flugzeug:
Sind die Ankunfts- und Abflugzeiten "passend", kann auf einen anstrengenden Aufenthalt in Delhi verzichtet werden. Ein kurzer Transfer zum Inlandsterminal genügt und nach 1 ¼ Stunden faszinierender Flugzeit landet der Flieger bereits in Ladakh - wenn alles gut geht, denn Leh gehört zu den wenigen Flughäfen dieser Welt, die auf Sicht angeflogen werden. Dieser Umstand kann bei schlechten Witterungsbedingungen zu Flugverspätungen oder Flugausfall führen. Es stehen zwei Fluggesellschaften zur Verfügung: Indian Airlines und Jet Airways. Diese fliegen ebenfalls von Jammu und Srinagar nach Leh.
Landweg:
Der Landweg ist bedeutend länger, bietet jedoch insbesondere Reisenden mit etwas Zeit viele Vorteile: mit genügend Zwischenstopps kann eine allmähliche Höhengewöhnung stattfinden, der größte Teil der Strecke führt durch Landschaften, die das Schauen aus dem Fenster zu einem Genuss machen und nicht zuletzt liegen auf der Strecke viele Orte (z.B. Chandigarh, Manali, Keylong), die einen Besuch wert sind.

Das Delhi-Paket

Wer in Delhi ankommt, wird mit einer Reihe Unannehmlichkeiten konfrontiert: Es ist dort in den typischen Ladakhreisemonaten (Juni bis September) sehr heiß. Zusätzlich mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und einer abgasgeschwängerten Luft macht sich schnell die Erschöpfung nach dem Langstreckenflug bemerkbar. Wer nicht den Weiterflug nach Ladakh in wenigen Stunden vor sich hat, muss nach Delhi rein. Diverse Inder versuchen, einem ihre Mitfahrmöglichkeit (Taxi oder Bus) aufzudrängen und manchmal gleich die Unterkunft dazu. Wer sich hier nicht auskennt oder Glück hat, fühlt sich oftmals überfordert. Wie angenehm die Vorstellung, dass jemand mit einem Schild zum Empfang dasteht und einen sicher zur Unterkunft und von dort wieder zur Weiterfahrt geleitet. Dieser Service ist grundsätzlich in all unseren Reisebeispielen enthalten. Auf Wunsch organisieren wir bei mehreren Tagen Aufenthalt in Delhi maßgeschneiderte Besichtigungsprogramme.

Geld

Die einheimische Währung sind Rupien, ca. 50 Rp = 1 Euro. Reiseschecks sind empfehlenswert, entweder American Express oder Thomas Cook (Euro). Bargeld ist auch gut zu tauschen, bei Diebstahl allerdings nicht versichert. Es ist nicht nötig, Rupien in der BRD zu kaufen. In Delhi gibt es am Flughafen Wechselstuben, die rund um die Uhr geöffnet haben und zu einem guten Kurs wechseln. Kreditkarten sind in Ladakh in größeren Souvenirgeschäften benutzbar. Seit 2003 gibt das Hotel Nirwana Palace Bargeld auf die Kreditkarte aus.

Visum

Seit Ende November 2014 gibt es ganz neu das Visa-on-arrival gültig für 30 Tage. Bitte schauen Sie hier:
https://www.indienaktuell.de/indien-information/visum-indien/
und hier:
https://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html

Ansonsten werden Visa-Anträge für Indien nur im Online-Verfahren akzeptiert

Fotografieren

Ladakh bietet Fotomotive in Hülle und Fülle. Kleinbildfarbfilme für Papierbilder sowie 100-ASA-Diafilme sind in Leh zu normalen Preisen erhältlich. Digitalfotografie ist ein wenig kompliziert, insbesondere auf Trekkingtouren und Aufenthalten in Gebieten, wo es keinen Strom gibt. In Leh besteht die Möglichkeit, sich seine digitalen Bilder auf CD brennen zu lassen (80-150 Rs.).

Selbstverständlich gebietet die Höflichkeit Einhaltung einiger Regeln. Dazu gehört, Leute nicht gegen ihren Willen zu fotografieren (was leider öfters zu beobachten ist). In manchen Klöstern ist Blitzlichtfotografie gestattet, jedoch sollte einem bewusst sein, dass jeder Blitz die alten Wandmalereien zusätzlich leiden läßt. Eine sehr große Freude macht man den Ladakhis mit Abzügen von den von ihnen gemachten Bildern. Leider wird das oft versprochen, ohne es nachher einzuhalten oder die Briefe gehen auf dem Postweg verloren. Um sicherzugehen, dass die Bilder auch bei den Empfängern ankommen, biete ich an, diese gegen einen kleinen Betrag mitzunehmen (sie müssen nur mit Beschriftung der Ortschaft an mich geschickt werden) und auszuhändigen.

Mitbringsel

Wer in Ladakh Leuten gerne eine Freude mit Geschenken machen möchte, fragt sich sicherlich, was denn sinnvoll ist. Neben den o.g. Photos freuen sich Ladakhis z.B. über Blumen- und Pflanzensamen (Radieschen wachsen z.B., sind aber weitgehend unbekannt), warme Kleidung (bei Mönchen und Nonnen bitte weinrot!) und typische "Souvenirs" aus der Heimat. Wer in Ladakh zu einem (Essen) Besuch eingeladen wird, bringt höflicherweise etwas zu essen mit wie Kekse, Früchte, besondere Getränke (im Gegensatz zu Coca Cola ist besonders Fanta recht beliebt). Nett ist es, ein kleines Fotoalbum mit Bildern von zuhause dabeizuhaben (Familie, Wohnung, Arbeitsplatz, örtliche Sehenswürdigkeiten etc.), welches man sich gemeinsam anschauen kann.
Wer nicht individuelle sondern Geschenke für die Allgemeinheit mitbringen möchte, könnte ein Kinderbuch (mit vielen Bildern bzw. in englisch) für die kleine Bücherei im Jigmet Guesthouse stiften. Kinder freuen sich über Luftballons, Buntstifte etc. An Medikamenten können Augentropfen sinnvoll sein, da recht viele an entzündeten Augen leiden.
Im Prizip ist Ladakh kein armes Land, auch wenn viele Leute in zerrissener oder schmutziger Kleidung ihren Alltag bewältigen (sie ist einfach praktischer). Für gute Gelegenheiten hat jeder mindestens eine Garnitur ordentlicher Kleidung im Schrank und hungern muss niemand.

Müll

Der Müll ist in Ladakh - wie in ganz Indien - ein Problem. Zwar gibt es in Leh eine Müllabfuhr und bei der "clean your area"-Aktion wird regelmäßig in nachbarschaftlicher Gemeinschaft die Umgebung gesäubert, aber eine wirkliche Lösung ist nicht in Sicht. Von Seiten Ladakhs gibt es einige Punkte, die wir unterstützenswert finden:
- seit 1998 gibt es keine Plastiktüten mehr in Ladakh
- im Laden "Dzoma" in Leh gibt es abgekochtes Wasser zu kaufen, welches in mitgebrachten Flaschen gefüllt wird

und ...

Ladakh ist ein Land mit einer uns fremden, aber faszinierenden Kultur und Religion. Damit einhergehend sind einige west-europäische Gepflogenheiten dort nicht angebracht. So ist z.B. das Tragen von schulterfreien T-Shirts und kurzen Hosen ungehörig (zum Vergleich: bei uns mit Bikini und Badehose in die City gehen). Auch ist die Lebenseinstellung anders, die manchmal wenig mit west-europäischen Denkensmustern gemein hat. Insbesondere der Zeitbegriff hat eine ganz andere Bedeutung als bei uns. So haben wir die Chance, uns mit unserem Umgang von Pünktlichkeit, Schnelligkeit und Effektivität auseinanderzusetzen und dafür "ladakhische Gelassenheit" auszuprobieren.
Leh liegt auf einer Höhe von 3.500 m. Das Klima ist sehr trocken, tagsüber ist es sehr warm, nachts dagegen durchaus kühler. Die Haut braucht viel (fettreiche) Creme und es sollten mind. 3 Liter am Tag getrunken werden.

Zu allen weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung

    © Klaus Töpfer -HIMATREK aktualisiert: 15.07.2017